Wie alles begann ...Seit einigen Jahren werden in Österreich zu den aktuellen Problemfeldern und Krisen sowie zu möglichen Lösungsansätzen von unterschiedlichsten Seiten intensive Diskussionen geführt. Im zweiten Halbjahr 2005 mündete ein Teil dieser Diskussionen in den Prozess zur Bildung dessen, was zunächst als „Rat der Zivilgesellschaft“ angedacht war und dann zur Initiative Zivilgesellschaft wurde. Die drei AusgangspunkteDie Fäden, die sich da zusammenwoben, kamen einmal aus dem Prozess der Erarbeitung der „Wiener Deklaration für eine zukunftsfähige Weltordnung“ (als Buch veröffentlicht unter dem Titel „Die Wende der Titanic“ von Herbert Rauch und Alfred Strigl), andererseits von Seiten des Online- und Printmediums Glocalist (Christian Neugebauer) und drittens war es Wolfgang Pekny, damals Think-Tank bei Greenpeace, der mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung in der Umweltbewegung die Frage nach der Zusammenführung der zahlreichen zivilgesellschaftlichen Aktivitäten, Stimmen und Kräfte stellte. Zielvorstellung war die Bündelung aller am Gemeinwohl orientierten zivilgesellschaftlichen Kräfte, denen soziale und ökologische Gerechtigkeit, basierend auf Demokratie und Menschenrechten, globaler Solidarität und Zukunftsfähigkeit am Herzen liegen. Die erste Konferenz und ihr InitiativkreisDie Initiative wuchs und als am 6. und 7. Mai 2006 - als erste Frucht dieses Prozesses - die 1. Konferenz Zivilgesellschaft stattfand, waren es bereits 27 aktive Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die, unterstützt durch ihre jeweiligen Vereine oder Institutionen, zur Konferenz einluden: Die Gründung des Vereins – Einheit in der VielfaltDamit war der Anfang gemacht. Doch noch fehlte der neu entstehenden Bewegung eine Form. Dazu brachten Ines Kanka und Gerhard Schuster die Organisations-Idee der Einheit in der Vielfalt (EVI-Prinzip) ein und entwarfen ein Statut zur Vereinsgründung. Am 18./19. November 2006 fand dazu eine Klausurtagung statt aus der heraus die weitere Ausarbeitung der Satzung und die Vereinsgründung durch Fritz Binder-Kriegelstein und Gerhard Schuster erfolgte.
Wie es weiter gingIn der Zwischenzeit gab es weitere Konferenzen (siehe Dokumentation), die fünfte fand erstmals außerhalb von Wien statt: Durch das bei der dritten Konferenz gewonnene Mitglied „Tiroler Stunde“ und ihrem Repräsentanten Georg Pleger tagten wir vom 28. - 30. November 2008 in Innsbruck. Bist Du dabei?
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10. Konferenz ZivilgesellschaftRio+20 - Globale Verantwortung 1. bis 3. Juni 2012 Stift Ossiach 1 Mitgliederbereich |