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Neuigkeiten in der Initiative Zivilgesellschaft
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Christian Felber, Attac

Demokratische Bank und Gemeinwohl-Ökonomie

„Nie wieder soll jemand sagen können, dass es zum Kapitalismus und zu den realsozialisti-schen Irrwegen keine Alternative gebe. Die Gemeinwohl-Ökonomie ist eine profunde Antwort auf die vielgesichtige Krise der Gegenwart: Finanzblasen, Arbeitslosigkeit, Armut, Klimawan-del, Migration, Demokratieabbau, Werte- und Sinnverlust. Die Gemeinwohl-Ökonomie beruht - wie eine Marktwirtschaft - auf privaten Unternehmen und individueller Initiative, jedoch stre-ben die Betriebe nicht in Konkurrenz zueinander nach Finanzgewinn, sondern sie kooperie-ren mit dem Ziel des größtmöglichen Gemeinwohls. Geld und Kredit sollen zu einem öffentli-chen Gut und die Finanzmärkte geschlossen werden.“

Karl Sieghartsleitner, eh. Bürgermeister von Steinbach (OÖ)

Gastbeitrag: Partnerschaft – Chance für Gemeinden, Regionen und die Welt

„Unser Lebensstil und die zunehmende Unabhängigkeit der Menschen führte zum Verlust der menschlichen Bindungen in Familie, Dorf und Gesellschaft. In ganz Europa nehmen be-herzte Menschen das Schicksal ihres Lebensraumes selbst in die Hand und stärken so die wirtschaftlichen und sozialen Kräfte der Region. Der Steinbacher Weg ist ein gelungenes Beispiel einer Partnerschaft im Dorf. Den politischen Verantwortlichen war klar, dass nur in einem Miteinander aller Parteien und Bürger die notwendigen Ideen und Kräfte entstehen, um die ehemalige Krisen-Gemeinde wieder erfolgreich zu machen. Das Prinzip der Nähe ist das Erfolgskonzept von morgen, um große Visionen schrittweise zu verwirklichen.“

>> Mehr zur Konferenz

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Ankündigung 8. Konferenz Zivilgesellschaft

 

8. Konferenz Zivilgesellschaft
Wandel - global und lokal

19. - 21. November 2010
Schloss Zell an der Pram (OÖ)

Der Wandel unserer Erde und ihrer Zivilisation ist eine Tatsache; ökologisch wie sozial! Werden wir die damit verbundenen Herausforderungen aktiv ergreifen oder bleiben wir bei einem zögerlichen Reagieren? Die Aufgaben stellen sich im Kleinen wie im Großen - lokal und global: Vieles kann regional vor Ort geändert werden, nur mit dem „Blick aufs Ganze“ und einem tiefgreifenden Umdenken wird der Weg zur lebensfreundlichen Alternative gefunden werden.

Zu diesen Fragen wollen wir vom 19. bis zum 21. November im Schloss Zell an der Pram zusammenkommen.

Konferenzbeginn ist Freitag 16h (Registrierung ab 15h)
und endet am Sonntag um 13h
(Abschluss mit gemeinsamen Essen)

Neben den vielfältigen >> Beiträgen der Mitglieder der Initiative Zivilgesellschaft (Workshops aus den verschiedenen zivilgesellschaftlichen Aktivitäten) und Raum für gemeinsame Gespräche zum Konferenzthema, wird es auch zwei Gastbeiträge geben:

Christian Felber: Demokratische Bank und Gemeinwohl-Ökonomie

Karl Sieghartsleitner: Partnerschaft – Chance für Gemeinden, Regionen und die Welt

>> Info zu den Gastbeiträgen

Tagungsgebühr (inkl. Mittagessen und Pausensnacks): € 25.-
(Freitag und Samstag Abend, Essen in Gasthäusern in der Nähe, extra zu bezahlen) 

>> INFO-PDF

>> Programm (pdf)

>> Anmeldung zur Konferenz

>> Anreise - Orientierung - Übernachtung

Die Konferenz der Initiative Zivilgesellschaft findet seit 2006 nun schon zum 8. mal statt. Sie bietet allen interessierten Menschen einen Ort, unterschiedliche zivilgesellschaftliche Engagements kennenzulernen. Den Mitgliedsorganisationen der Initiative Zivilgesellschaft dienen die Konferenzen der gegenseitigen Wahrnehmung, der Verständigung über ihre inhaltlichen Positionen und dem Knüpfen von Kooperationen in Projekten. 

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Demokratie rettenIm Frühjahr 2008 wurde durch die Anwendung des Mafia-Paragrafen 278a StGB auf unbescholtene, zivilgesellschaftliche aktive BürgerInnen das Selbstverständnis von Rechtsstaatlichkeit in Österreich schwer erschüttert.

Entsprechend wurde auf der 4. Konferenz Zivilgesellschaft beschlossen, für eine sofortige Entschärfung des Paragraphen einzutreten und die missbräuliche Anwendung auf unliebsame NGOs und Bürgerbewegungen zukünftig zu unterbinden.

Der Appell an die damalige Justitzministerin Dr. Maria Berger verhallte leider ohne Wirkung, genau wie viele weitere Versuche. Die Missachtung von Bürgerrechten und zivilgesellschaftlichen Anliegen gipfelt im aktuellen Gesetzesvorschlag, der sogar einfache Bildungs- und Aufklärungsarbeit in eine Mittäterschaft in kriminellen Organisationen verwandeln könnte.

Mitglieder der Initiative Zivilgesellschaft gründeten im Jänner 2010 die Projektgruppe "Demokratie retten", die mit der Webseite www.demokratie-retten.at allen engagierten BürgerInnen Informationen und Protestmöglichkeit bietet.

Schützen sie ihre Grundrechte! Handeln wir, bevor es zu spät ist.

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1. Der Antrag „Beendigung der gezielten Polarisierungspropaganda“ wurde nicht zur Abstimmung gebracht. Es wurde beschlossen das allgemein anerkannte Anliegen bis zur nächsten Konferenz zur vertagen, um in der Zwischenzeit gemeinsam zu überlegen, wie ihm gerecht werden kann.

2. Der Antrag „Wöchentliches Rednereck der Mitglieder der Initiative Zivilgesellschaft zwecks besserer Bekanntmachung ihrer Inhalte“ wurde angenommen. Es wird unter Koordination von Elisabeth Sabler ein „Rednereck der Initiative Zivilgesellschaft“ organisiert und die Mitglieder zur Beteiligung eingeladen.

3. Dem Antrag „Gentechnikverbot“ wurde im Wortlaut nicht zugestimmt, sondern wie folgt begegnet: Die 7. Konferenz Zivilgesellschaft hat beschlossen, die Forderung der Bioniere für ein Verbot jeglicher Gentechnik in der gesamten Landwirtschaft, in Lebensmitteln sowie in Futtermitteln und  Energiepflanzen, inkludierend den Import, den Vertrieb, den Handel, den Anbau und jegliche Verwendung gentechnisch veränderter Organismen in Lebensmitteln mitzutragen. Insbesondere die Forderungen des Gentechnik-Volksbegehrens von 1997 soll lückenlos umgesetzt werden. Das Bestreben der Bioniere, ein Gentechnikverbot in Österreich zu erwirken, wird von der Initiative Zivilgesellschaft nach Maßgabe der Möglichkeiten unterstützt. Zu dieser Unterstützung gehört, dass die Kampagne der Bioniere ihr Anliegen über den eMail-Verteiler der Initiative Zivilgesellschaft bekannt machen und sie ihr Projekt auf der Webseite der Initiative Zivilgesellschaft darstellen kann.

4. Zum Antrag „Gemeinsame Medien für die Zivilgesellschaft als Programmpunkt der 8. Konferenz der Initiative Zivilgesellschaft“: Es wurde beschlossen, dass der Titel der Konferenz der nächsten Konferenz und ihr Titel: „Zivilgesellschaft und Medien“ lautet.

5. Der Antrag „Der ORF muss wieder öffentlich-rechtlich werden“ wurde zurückgezogen. Folgendes wurde dazu beschlossen: Es wird – auch in Hinblick auf die nächste Konferenz (siehe auch Beschluss 4.) – eine Arbeitsgruppe „Öffentliche Medien“ gebildet. Elisabeth Sabler wird dazu einladen.

 

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Sustainable World Congress - Logo

Am 24. Juli 2009 wurden die ersten „Save The World Awards“ verliehen. Die Veranstaltung möchte, mit Beteiligung von Politik und Wirtschaft einen nachhaltigen Weg für das 21. Jahrhundert voranbringen. Im Vorfeld der Preisverleihung waren etwa 300 Vertreter von NGOs und interessierte Menschen im Schloss Grafenegg zum „Sustainable World Congress“ geladen, um gemeinsam über die Zukunft einer nachhaltigen Welt zu sprechen.

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